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L o u n g e
Mathe, Geschichte und der van-Allen-Gürtel

Heute in der Fr?hstunde war es soweit. K., seines Zeichens Lehrer f?r Mathe und Physik (h?tte aber besser Stand-Up Comedian werden sollen), erkl?rte feierlich, dass es ihm ab heute egal sei, was diejenigen, die Mathe nicht mit ins Abi nehmen, im Unterricht machen. Jesses. Mir ist das allerdings schon seit knapp 2 Jahren relativ schnuppe, muss ich sagen. Naja, jedenfalls sch?n, dass K. es geschafft hat, die Realit?t zu akzeptieren.

Danach noch ein Doppelfeature Geschichte bei Frau B., die immer so verloren wirkt. Die ganzen zwei Stunden drehten sich um "das lange 19. Jahrhundert", und ich konnte mit meinem Wissen ?ber das "Schicksalsjahr" 1917 und den ersten Weltkrieg als Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts gl?nzen. B. war stolz auf mich^^. Tats?chlich ist es so, dass ich f?r Geschichte kaum bis garnicht lernen muss, weil mich dabei fast alles wirklich interessiert. Manchmal ?berlege ich, ob ich das neben Deutsch nicht auch studieren sollte.

Danach hatte ich frei. Fuhr zu meiner favorisierten Buchhandlung am Rathaus und holte das gestern bestellte Buch "Diesseits des Van-Allen-G?rtels" von Wolfgang Herrndorf ab. In meiner fast regelm??igen sonntagnachmitt?glichen Angewohnheit "Literautur im Foyer" auf 3Sat zu schauen, ist mir diese Erz?hlungssammlung irgendwie ins Auge gesprungen. Kennt Ihr "Literatur im Foyer"? Das l?uft da so ab, dass eine Gruppe von Literaturkritikern (fragt nicht nach Namen, ich wei? nur, dass einer von der FAZ und einer von der S?ddeutschen dabei ist) ausgew?hlte B?cher besprechen, wobei der jeweilige Autor allerdings anwesend ist. Das ist einfach viel zu geil, wenn diese "Fachleute" die wildesten Spekulationen ?ber Symbolik, Semantik und was wei? ich was veranstalten, w?hrend der Autor dabei sitzt. Dieser stimmt den Kritikern meistens zu oder versucht, sich irgendwie wichtig zu machen. Aber nciht Herrndorf... . Dem war eigentlich alles egal und es schien so, als ob er sich insgeheim ?ber die Kritiker lustig machen w?rde. Das faszinierte mich und machte mir den Typen so sympathisch, dass ich das Buch gestern bestellte. Und soweit ich bis jetzt sagen kann, ist es ziemlich gut.

soLong, till
6.3.07 17:17
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


dino (6.3.07 23:39)
oh mein gott, ein wunder. Ich hätte nicht gedacht, dass es neben mir noch Menschen gibt, die Literatur im Foyer schauen. Herrlich hab die sendung gesehen... allerdings der typ von der Süddeutschen(war das der ganz rechts?) war mir dermaßen unsümpatisch.
Allerding muss ich sagen das die Folgen mit martin lübke,nich so doll sind wie die mit thea dorn. Die ist nähmlich wahnsinnig eluquent und macht die Sendung zu einem kleinod unter den Literatur sendungen. Die folgen mit martin Lübke find ich immer ein wenig ermüdend. wenn du das Buch durch hast, sag mir mal in aller ausführlichkeit wie es ist...ich bin da nähmlich noch ein wenig unschlüssig, wie ich´s finden soll.


dino (7.3.07 01:06)
die Sendung am Sonntag, ist übrigends
glaub ich nur die wiederholung. Freitags um 00:00h im swr kommt LiF auch noch mal


till / Website (15.3.07 19:54)
also ich muss sagen, dass ich Herrndorfs Erzählungen über alle Maßen gut finde. Der Mann hat einen fantastischen Schreibstil, ähnlich wie Goosen, nur auf wesentlich höherem Niveau. Ich hab's jetzt zweimal gelesen und freue mich über viele Detais, die die einzelnen Geschichten miteinander verknüpfen.
gruß, till

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